OpenImmo ist das Rückgrat des deutschen Immobilien-Datenaustauschs. Wer als Makler arbeitet, nutzt den Standard täglich – meist ohne es zu merken.
Was OpenImmo abdeckt
Der Standard definiert ein einheitliches Datenformat für Immobilienangebote: Stammdaten zum Objekt, Lage, Flächen, Ausstattung, Energiekennwerte, Preise, Bilder, Grundrisse, Beschreibungstexte. Wenn du in deiner Maklersoftware ein Objekt anlegst, übersetzt das System deine Eingaben in eine OpenImmo-XML-Datei, packt alle Bilder und Anhänge dazu und schickt das Paket an die angeschlossenen Portale. Dort werden die Daten ausgelesen und in das jeweilige Inserateformat überführt. Vorteil: Du pflegst Daten nur einmal – alle Portale werden synchron versorgt. Die OpenImmo-Pflege funktioniert über FTP-Upload oder über moderne API-Schnittstellen, je nach Portal.
Was Makler in der Praxis beachten
Im Alltag merkst du OpenImmo nur dann, wenn etwas nicht funktioniert: Bilder fehlen, Felder werden nicht korrekt übernommen, Inserate verschwinden plötzlich. Häufige Ursachen: zu große Bilddateien, falsche Energieausweis-Felder, nicht ausgefüllte Pflichtfelder (etwa Energieeffizienzklasse oder Heizungsart). Saubere Datenpflege spart hier viel Zeit.
In der Eigentümer-Beratung erklärst du, dass die Inserate auf allen Portalen identisch aussehen werden – nicht weil du den Text dreimal eingibst, sondern weil OpenImmo den Datenstrom synchronisiert. Im Verkaufsgespräch betonst du die Reichweite: Mit einem Klick erreichst du sechs- bis siebenstellige Nutzerzahlen. Wer eine eigene Website mit synchroner Objektliste pflegt, integriert OpenImmo über eine Immobilien-API oder über den Maklersoftware-Anbieter direkt. So bleibt der Bestand auf allen Kanälen aktuell – ohne manuellen Pflegeaufwand.