Die Vermarktungsstrategie unterscheidet professionelle Makler von Maklerfunktionsträgern. Sie ist kein Marketing-Buzzword, sondern ein klar strukturierter Plan, der dem Eigentümer Orientierung gibt.
Kernbestandteile
Für Makler bedeutet das: Eine schriftliche Strategie mit klaren Komponenten. Wer ist die Zielgruppe? Junge Familien, Kapitalanleger, Senioren? Welche Kanäle erreichen sie? Portale, Print, Social Media, Direktansprache?
Die Zielgruppenanalyse ist der Ausgangspunkt. Daraus leitest du den Kanal-Mix ab. Eine Listing-Veröffentlichung auf ImmoScout24 erreicht andere Käufer als ein Direktmailing in der Nachbarschaft.
Präsentation im Eigentümer-Termin
Im Akquise-Gespräch zeigst du nicht nur den Marktwert, sondern den konkreten Vermarktungsfahrplan. Beispiel: „Woche 1-2 Vorbereitung mit Staging und Fotos, Woche 3 Listing-Start, Woche 4-8 aktive Besichtigungen, Woche 6 Bieterverfahren-Trigger bei mehr als 10 ernsthaften Interessenten, Woche 8-10 Beurkundung."
Diese Klarheit überzeugt Eigentümer. Sie sehen den Prozess, den geplanten Aufwand und die Erfolgsmeilensteine. Das rechtfertigt deinen Provisionsanspruch und schafft die Basis für Geduld in der Vermarktung.
Wichtig: Die Strategie ist kein statisches Dokument. Nach 4 Wochen werden Performance-Daten ausgewertet (Klicks, Anfragen, Besichtigungen) und die Strategie nachgesteuert. Bei Premium-Objekten ergänzt eine Off-Market-Phase die öffentliche Vermarktung. Ein gutes Käufer- und Eigentümerportal liefert dabei das Reporting automatisch – der Eigentümer sieht jederzeit, wie sich sein Objekt am Markt entwickelt.