Akquise ist das Fundament jedes erfolgreichen Maklergeschäfts. Ohne kontinuierlichen Nachschub an Verkaufsmandaten verkümmert das Geschäft – egal wie gut die Vermarktung ist.
Die wichtigsten Akquise-Hebel
Für Makler bedeutet das: Ein Mix aus warmer und kalter Akquise. Warm sind Bestandskunden, Tippgeber aus dem Berufsnetzwerk (Hausverwalter, Anwälte, Handwerker) und Empfehlungen ehemaliger Verkäufer. Diese Quellen haben die höchste Abschlussquote.
Kalt sind Direktmailings an Eigentümer in Zielgebieten, Online-Bewertungstools, Direktansprache vor Ort und Social Media. Die Conversion ist niedriger, aber das Volumen größer. Eine Mischung aus 60 Prozent warm und 40 Prozent kalt funktioniert für viele Makler nachhaltig.
Prozess und Tools
Im Tagesgeschäft führst du jedes Akquise-Gespräch zu einem klaren nächsten Schritt: Marktwertanalyse, Vor-Ort-Termin oder Folge-Kontakt in 3 Monaten. Ein CRM dokumentiert alle Kontakte und Wiedervorlagen.
Wichtig: Akquise ist kein einmaliges Projekt, sondern eine tägliche Routine. Wer drei Stunden pro Woche konsequent in neue Kontakte investiert, baut über 12 Monate einen verlässlichen Auftragsstrom auf. Bei Off-Market-Objekten entsteht dabei oft die höchste Marge, weil Wettbewerb fehlt und Eigentümer Diskretion suchen. Wer Akquise unterschätzt, lebt von Glück – wer sie systematisch betreibt, lebt vom System.