Der 3D-Grundriss ist die moderne Form der Grundriss-Darstellung. Er kombiniert die Struktur-Übersicht des klassischen Plans mit räumlicher Tiefe und Möblierung.
Vorteile gegenüber 2D-Grundrissen
Für Makler bedeutet das: Käufer verstehen 3D-Grundrisse intuitiv. Wer einen 2D-Plan nicht lesen kann (und das sind viele Käufer), erkennt im 3D-Bild sofort Raumzuschnitte, Türöffnungen und Möblierungsmöglichkeiten.
Besonders bei komplexen Grundrissen – Mehrgeschossern, Wohnungen mit Versatz oder Dachgeschossen – schafft die 3D-Darstellung Klarheit. Im Exposé ergänzt sie die Bilder und reduziert Rückfragen bei Besichtigungsterminen.
Erstellung und Integration
In der Praxis arbeitest du entweder mit externen Dienstleistern oder eigener Software. Tools wie Roomsketcher, Floorplanner oder Magicplan erlauben die Erstellung in 1 bis 2 Stunden. Die Vorlage ist meist ein vorhandener 2D-Grundriss oder eigene Messungen vor Ort.
Im Listing wird der 3D-Grundriss als Bild eingebunden, idealerweise mit Möblierung als Wohn-Inspiration. Bei einer 360-Grad-Tour wird er oft als Navigations-Hilfe genutzt: Der Käufer klickt im Grundriss auf einen Raum und springt direkt zur Panoramaaufnahme.
Wichtig: Die Quadratmeterangaben im 3D-Grundriss müssen exakt mit der berechneten Wohnfläche übereinstimmen. Abweichungen führen zu Streit beim Notartermin oder sogar zur Anfechtung des Kaufvertrags. Eine professionelle Aufmaß-Erstellung schützt davor und wird in Premium-Vermarktungen mitgeliefert.