Glossar · Maklergeschäft

Home Staging

Auch: Immobilien-Inszenierung, Verkaufsstaging

Professionelle Inszenierung einer Immobilie für die Vermarktung – durch Möbel, Dekoration und Lichtgestaltung.

Home Staging ist die professionelle Inszenierung einer Immobilie für den Verkauf. Studien zeigen: Inszenierte Objekte verkaufen sich schneller und im Schnitt 5 bis 15 Prozent teurer als nicht inszenierte.

Wann sich Staging lohnt

Für Makler bedeutet das: Leere Räume wirken kalt und kleiner, veraltete Möblierung verschreckt junge Käufer. Mit gezielter Möblierung – Sofa, Esstisch, Bett, Dekoration – entsteht eine emotionale Vorstellung vom Wohnen. Das ist genau das, was Kaufentscheidungen treibt.

Im Eigentümergespräch zeigst du Vorher-Nachher-Beispiele aus deinem Portfolio. Ein leerstehendes Haus für 750.000 Euro, das mit 3.500 Euro Staging-Aufwand für 790.000 Euro verkauft wurde – das ist die Rechnung, die Eigentümer überzeugt.

Ablauf und Integration in die Vermarktung

Vor dem Fotoshooting wird gestaged. Ein Staging-Profi prüft das Objekt, plant Möblierung und Lichtsetzung. Mietmöbel werden für 4 bis 12 Wochen geliefert, idealerweise bis zum Notartermin.

Anschließend erstellt der Fotograf die Bilder für Listing und Exposé. In begehrten Lagen werden auch Drohnenaufnahmen und eine 360-Grad-Tour ergänzt. Das gesamte Vermarktungs-Material wirkt dann hochwertig und konsistent.

Beim Besichtigungstermin wirkt die Inszenierung nach: Der Interessent erinnert sich an die Fotos und sieht das Original genauso. Das verkürzt den Entscheidungsweg und reduziert Verhandlungsspielraum auf Käuferseite. Wer Home Staging einmal professionell aufgesetzt hat, wird es bei den meisten Mandaten dauerhaft einsetzen.

Häufige Fragen

Zu Home Staging

Was kostet professionelles Home Staging?+

Üblich sind 1.500 bis 5.000 Euro für eine Eigentumswohnung oder ein Einfamilienhaus, abhängig von Fläche, Möblierungsumfang und Mietdauer der Möbel. Bei leerstehenden Premium-Objekten kann der Aufwand höher liegen.

Lohnt sich Home Staging für jedes Objekt?+

Nein. Bei begehrten Lagen mit hoher Nachfrage oder Bauträgerprojekten ist der Mehrpreis durch Staging gering. Lohnt sich vor allem bei leerstehenden Objekten, Objekten mit veralteter Möblierung oder zur Zielgruppen-Ansprache (Familien, Singles).

Wer trägt die Kosten – Eigentümer oder Makler?+

Üblicherweise der Eigentümer als Vermarktungskosten. Manche Makler übernehmen die Kosten bei Premium-Mandaten und rechnen sie in die Provision ein. Wichtig: Klare Vereinbarung im Alleinauftrag.

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