Immowelt ist der wichtigste Sekundärkanal nach ImmoScout24. Wer beide Plattformen bespielt, deckt rund 90 bis 95 Prozent aller aktiven Online-Käufer in Deutschland ab.
Strategische Rolle im Vermarktungs-Mix
Für Makler bedeutet das: Immowelt erreicht eine eigene Käuferdemografie, die nicht zu 100 Prozent mit ImmoScout24 überlappt. Es gibt Käufer, die sich bewusst auf einer Plattform registriert haben und dort suchen. Ohne Immowelt verzichtest du auf 15 bis 25 Prozent der potenziellen Anfragen.
Im Listing-Setup übernimmst du dieselben Bilder, Texte und Eckdaten von ImmoScout24. Moderne Maklersoftware (Propstack, FlowFact, onOffice) erlaubt Mehrkanal-Veröffentlichung mit einem Klick – das macht den Mehraufwand minimal.
Praxis und Auswertung
In der Vermarktungsbeobachtung trackst du Performance pro Kanal: Wie viele Anfragen kommen von Immowelt versus ImmoScout24? Das hilft bei der Optimierung künftiger Budgets. Bei manchen Objekten – etwa Einfamilienhäusern in Süddeutschland – liegt der Immowelt-Anteil höher als der Durchschnitt.
Premium-Features (Top-Platzierung, Hervorhebung) sind verfügbar, aber meist günstiger als bei ImmoScout24. Eine doppelte Top-Platzierung auf beiden Portalen sichert maximale Klickrate für die ersten 2 bis 3 Wochen nach Listing-Start – die wichtigste Phase im Verkaufsprozess.
Bei der Vermarktungsstrategie gehört Immowelt zum Standard-Stack. Erst bei Premium- oder Off-Market-Mandaten wird auf öffentliche Portale verzichtet – dann kommt das Maklernetzwerk und gezielte Käuferansprache zum Einsatz.