Die Innenprovision regelt, dass der Eigentümer die Maklerprovision trägt. Im Gegensatz zur Außenprovision zahlt also nicht der Käufer den Maklerlohn. Seit dem Bestellerprinzip im Verkauf hat die Innenprovision an Bedeutung gewonnen.
Wann sich Innenprovision für Makler lohnt
Für Makler bedeutet Innenprovision: Der Auftraggeber ist klar definiert, der Provisionsanspruch entsteht aus einem sauberen Maklervertrag mit dem Eigentümer. Das vereinfacht die Beweisführung und reduziert Streit über Doppelprovisionen.
Im Verkaufsgespräch zeigst du dem Eigentümer: Die Innenprovision finanziert sich selbst, weil die professionelle Vermarktung typischerweise einen höheren Verkaufspreis erzielt. Eine intensive Akquise von Kaufinteressenten, hochwertige Exposés und ein Bieterverfahren rechtfertigen den Provisionsanspruch.
Innenprovision vs Außenprovision
Bei der Außenprovision zahlt der Käufer den Makler. Beide Modelle sind seit der Reform 2020 nur noch in geteilter Form erlaubt, wenn beide Parteien den Makler beauftragen. Eine reine Innenprovision bleibt zulässig, wenn ausschließlich der Verkäufer den Auftrag erteilt.
In der Eigentümer-Beratung sprichst du Provisionsmodell und Höhe transparent an. Eine schriftliche Vereinbarung ist Pflicht, sonst entfällt der Provisionsanspruch nach §656a BGB. Die Innenprovision schafft klare Verhältnisse und vermeidet späteren Streit mit Käufern, die sich gegen eine Provisionspflicht wehren.